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PETER RAY

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In der Musik zuhause - Biografie

Peter Ray, der als Kind und Jugendlicher mit seiner Familie kreuz und quer durch die Republik zog, fand bereits mit 11 Jahren in der Musik und seinem Gitarrenspiel ein Zuhause, das er nicht aufgeben musste, wenn der Umzugswagen wieder vor der Tür stand. Fortan war die Gitarre sein treuer Begleiter und half ihm nicht nur neue Freunde, sondern auch sich selbst zu finden.

Melodien und Texte, die seine Gemütslage beschrieben, wurden als Heranwachsender für ihn immer wichtiger und so wuchs das Repertoire an Songs aus eigener Feder schnell an. Er war Singer-Songwriter noch bevor er überhaupt wusste, dass dieser Begriff existierte. Als deutschsprachiger Musiker schrieb er zunächst allerdings nur eine Handvoll Songs in seiner Muttersprache. Seine großen Vorbilder waren Johnny Cash, Elvis, Billy Joel, außerdem faszinierte ihn Gospel und Blues. Als Komponist und Sänger wollte er unbedingt die englische Sprache benutzen, für die er eine besondere Vorliebe hatte.

Als Musiker zu arbeiten, konnte er sich mit 20 Jahren noch nicht vorstellen. Es war zwar seine Leidenschaft und er spielte solo auf Veranstaltungen, privat, in Kneipen und brachte die Menge regelmäßig zum Jubeln - aber er suchte nach „'nem richtigen Job". Er ging nach Berlin, um als Steward für Pan Am zu arbeiten. Abgesehen von einer Menge Spaß konnte er dadurch auch in die USA reisen und dort seinen „american accent" verfeinern. Doch er wollte näher an die Musik. Er bekam in einem großen privaten Fernsehsender zunächst eine Stelle als Cutter und schließlich als Toningenieur. Gleichzeitig schlug er sich im Tonstudio mit Musikern die Nächte um die Ohren. Mit seinen Arbeitskollegen gründete er bald eine Rockband und genoss es, den Übungsraum im Keller eines Berliner Miethauses zum Beben zu bringen.
Alles lief ganz gut: Er heiratete, wurde zweimal Vater, verdiente anständig Geld und machte nebenbei immer Musik, hatte irgendwann sein eigenes kleines Tonstudio und sogar etwas darin zu tun. Doch die Medienwelt veränderte sich, die Arbeit veränderte sich und auch die Selbstwahrnehmung. Irgendwann war nichts mehr von dem übrig, was einst die großen Säulen seines Lebens waren.

Sämtliche Türen sprangen auf und boten ihm mit Mitte vierzig die Chance auf einen kompletten Neuanfang. Das mit dem „richtigen Job" fühlte sich jetzt wie die größte Zeitverschwendung an. Das einzig „richtige" war nun die Musik. Er tauschte die Fernseh-Glamour-Welt gegen die kleinen Berliner Clubs und Bars ein, in denen er spielte.

Sein erstes Album „Landed" ist die Reaktion auf eine überladene Mediengesellschaft mit Scripted-Reality-Shows und „quotenoptimierter Berichterstattung". Der Fernseher war bei ihm schon längst aus dem Fenster geflogen - es konnte ihm gar nicht puristisch und authentisch genug sein.

Auf seinen Konzerten gewann er schnell die Herzen der Zuhörer und wurde immer wieder ermuntert, als deutscher Musiker auch mehr deutsche Texte zu schreiben. Sein zweites Album „444" sollte nun in kompletter Bandbesetzung und deutscher Sprache produziert werden.
In dieser Zeit lernte er auch Jamie Hill kennen. Aus einem kleinen „just for fun"-Konzert, das sie zusammen auf die Beine stellten, entwickelte sich in kurzer Zeit eine kreative Keimzelle und ein musikalisches Duo, das sich wunderbar ergänzt und sich gegenseitig immer wieder inspiriert.

© Peter Ray Ploch 2012 mail@peterray.de BOOKING / KONTAKT IMPRESSUM